Text fürs Establishment:
"Leider hab ich ziemlich viel Mist gebaut. Aus Dummheit, Naivität evtl.
auch wegen meiner Neugier auf Unerlaubtes/Unbekanntes, bin ich in die falschen
Freundeskreise geraten. Nach meinem Real-Schulabschluss (Mittlere Reife) bin ich sehr tief in
den Drogensumpf geraten. Bitten und Warnungen von
meiner Familie und guter Freunde sind in das eine Ohr rein und beim Anderen
wieder raus. Heute bereue ich das. Für meine Vergehen habe ich gebüßt und
wertvolle Zeit im Knast verbracht. Die Einsamkeit, Isolation
und der Entzug haben mir die Augen geöffnet. Im Knast fing ich an eigene Lieder zu schreiben.
Mit meinen
Songs konnte ich negative Gefühle ab- und positive aufbauen.
Musik wurde gewissermassen zum Drogenersatz. Ich bin wieder clean
und möchte nun andere davon abhalten Drogen zu nehmen!
Ich danke allen Personen ganz herzlich die mich entweder unterstützt, zu mir
gehalten oder mich wieder in ihrem Kreis aufgenommen haben; besonders jedoch meiner
Familie, meinem Arbeitgeber Firma Krämer, Pfarrer Christian Anton,
Bürgermeister Albin Kaufmann.
Ich stehe gerne für Workshops, Schulbesuche, Anti-Drogen-Kampagnen,
Jugendforen zur Verfügung und berichte von den leidvollen Erfahrungen und warum Drogen 'Scheisse' sind.
Ich freu mich dass meine Songs und Texte schon viele Anhänger gefunden haben."
Tobias Ulm
Download: Faltprospekt "Nein zu Drogen"
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Dasselbe als Rap:
Das ist die Geschichte eines Jungen, entsprungen
aus ner zerrissenen Familie! Er fllte sich seine Lungen
mit THC-Stoffen, war meistens besoffen, doch er
konnte es nicht lassen und das Geschehen nicht stoppen!
Dieser Junge war viel zu chaotisch,
vielleicht auch melancholisch,
doch dann bot sich die Gelegenheit, seiner Zufriedenheit!
Er rauchte tglich Weed, hatte es sehnlich lieb,
weil er es hnlich wiegt, wie Leben, das es eh nich gibt !
Zumindest nicht fr ihn in seiner lebenden Traumwelt,
die er erschaffen hat, damit er sich im Zaum hlt !
Es braucht eine Naturgewalt, damit ein Baum fllt !
Diese Gewalt war ne Justizvollzugsanstalt!
Isoliert, kontrolliert, weggesperrt, inhaftiert!
Tag fr Tag vergeht, bis er es kapiert:
Er lernt den eigenen Krper kennen,
auf der Flucht, will wie ein Mrder rennen,
in einer Gruft, wie ein Gestrter pennen,
kriegt keine Luft, weil ihn Verschwrer hngen !
Er hat es nicht einfach, in dieser Gemeinschaft,
weil man ihm es nicht leicht macht
und er alles allein schafft!
Doch er erreicht was, in seiner Zelle:
Er macht seine Ausbildung, ist nun Geselle !
Er, dieser bad Boy, versucht es jetzt erneut !
Viele sind erfreut, er ist nicht mehr zerstreut !
Er kehrt heut zurck in die vergangene Gegenwart !
Er lebt eben hart, weil er nach mehr streben mag !
Und er strebt nach Glck und Zufriedenheit!
Es kann sein das er auf der Strecke liegen bleibt!
Doch er kmpft bis zum Schluss, entgegen der Strmung!
Nicht mit Allem im Reinen sein, von wegen Vershnung!
Das wr zwar schn und bestimmt etwas hilfreich!
Doch Feinde gibt es immer genau so wie Milchreis!
Tobias Ulm
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Die Menschen,
die den richtigen Weg gehen wollen,
müssen auch von Irrwegen wissen.
Aristoteles
Ich nehme mein bisheriges Leben nicht als Massstab für meine Zukunft, aber ich anerkenne dies als einen Teil meiner Biographie und baue die Zukunft aus der Erfahrung heraus.
Giuseppe Milazzo, ehem. Süchtiger
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